Meldung vom 22. Juli 2019

Mathias Geiger tritt bei der Bürgermeisterwahl in Eschborn am 20. Oktober 2019 wieder an!

Liebe Eschbornerin! Lieber Eschborner!

Gerne möchte ich erläutern, warum ich mich wieder als Ihr Bürgermeister bewerbe: Seit nunmehr 44 Jahren stehe ich im Dienst unserer Stadt. In dieser Zeit war ich nicht nur Bürgermeister und Erster Stadtrat, sondern habe – zuerst als Lehrling, später dann als Mitarbeiter der Verwaltung – zahlreiche Abteilungen unseres Hauses durchlaufen und mir dadurch von der Pike auf das Fachwissen der Kommunalverwaltung angeeignet und wichtige Erfahrungen gesammelt, um das Amt des Bürgermeisters erfolgreich für Sie auszuüben.

Das Amt des Bürgermeisters bereitet mir unverändert große Freude und ich fühle mich durch die anhaltend positiven Rückmeldungen aus der Eschborner Bevölkerung in meiner Arbeit bestätigt. Nicht ohne Stolz bilanziere ich die vergangenen fünfeinhalb Jahre: Wir haben zahlreiche Projekte vorangebracht oder sogar abgeschlossen, die zuvor lange angekündigt und versprochen wurden, teilweise viel zu pompös geplant oder gar am Veto der Bürgerschaft gescheitert waren.

Wir haben mit Vernunft, Bodenständigkeit und finanziellem Augenmaß geplant und keine Steuermittel verschwendet. Wir haben uns realistische Ziele gesetzt und diese auch erreicht. Zudem wurden die Bürgerinnen und Bürger bzw. die jeweiligen Nutzergruppen stets bei der Planung und Entscheidungsfindung einbezogen und ernstgenommen.

Zu den Erfolgen zählen u.a. die neue Unterortstraße, die Modernisierung der Kronberger Straße, die beiden Kreisverkehre, das Notfallzentrum, die Zweifeldhalle, das Jugendhaus, die Seniorenimmobilie am Rapp-Kreisel und die Autobahnabfahrt A66 – Düsseldorfer Straße.

Darüber hinaus wurden die Sanierung des Rathauses und der Neubau der Stadthalle sowie die Schwimmhalle im Wiesenbad maßgeblich vorangetrieben. Den Masterplan-Prozess Eschborn 2030+ werden wir voraussichtlich im November abschließen können – ebenfalls nach breiter Bürgerbeteiligung.

Mit Fug und Recht darf ich sagen, dass wir in meiner Amtszeit einen beträchtlichen Teil des Projektstaus erfolgreich abgearbeitet haben. Trotz hoher Investitionen ist uns zudem der Kraftakt gelungen, unter den deutlich erschwerten finanziellen Bedingungen des Kommunalen Finanzausgleichs (KFA), der zusätzliche Abgaben in Höhe von rund 35 Mio. Euro jährlich bedeutet, ausgeglichene und somit nachhaltige Jahresergebnisse zu erzielen. Sofern keine Verschwendung in den nächsten Jahren erfolgt, dürfen auch die nachfolgenden Generationen auf eine solide Stadtkasse blicken.

Bei allen Erfolgen sind wir allerdings keinesfalls in der großpolitischen Lage, uns zurücklehnen oder weniger zielorientiert vorgehen zu können, denn viele weitere Projekte warten auf ihre Umsetzung.

Ich möchte in meiner nächsten Amtszeit sicherstellen, dass das Rathaus nach Bürgerwillen saniert und nicht nach Parteiwillen neu gebaut wird und wir für die Bürgerinnen und Bürger sowie für alle Vereine eine zukunftsfähige Stadthalle errichten. Nicht zuletzt soll die Alte Mühle – mit bodenständigen und bürgernahen Planungen – in ihrer Substanz erhalten und schnell für alle Menschen zum Wohle unserer Stadt zugänglich und nutzbar gemacht werden.

Nicht erst jetzt, weil es vielen Politikern zur Zeit besonders opportun erscheint, sondern weil Eschborn in Sachen Ökologie seit Jahrzehnten einen vorausschauenden Weg beschritten hat, bekommt dieses Thema weiterhin in meiner Amtszeit einen hohen Stellenwert.

Hervorzuheben ist unsere „Grüne Achse Westerbach“, unsere vielen Park- und Grünanlagen, das öffentliche Straßenbegleitgrün mit über 8.500 Bäumen sowie die ökologische Aufwertung unserer Gemarkung, die intensiv bearbeitet wird.

Weiterhin ist angedacht, unseren Stadtwald in Teilen (nach gesetzl. Vorgaben) stillzulegen, d. h. als Naturwald sich selbst überlassend aus der Bewirtschaftung zu nehmen. Auch beim Thema Lichtverschmutzung wurden bereits konkrete Maßnahmen umgesetzt.

Darüber hinaus bedarf es zur Optimierung des Kultur- und Bildungsstandorts einer neuen und deutlich größeren Unterkunft für unsere Musikschule – der viertgrößten Musikschule in Hessen. Das „alte“ Jugendzentrum soll zukünftig Vereinen und der Wohlfahrtspflege – nach einer umfassenden Renovierung – als Versammlungsstätte dienen. Gespräche mit Interessenten wurden bereits geführt.

In der Unterortstraße, auf dem noch aktuellen Gelände der Freiwilligen Feuerwehr, sollen weitere Wohnungen, insbesondere für Seniorinnen und Senioren gebaut werden. Bezahlbare Wohnungen sollen auch auf dem Gelände der Gärtnerei Hoffmann entstehen. Ein zusätzlicher Kindergarten soll den steigenden Bedarf aus geschaffenem Wohnraum decken.

Großer Nachholbedarf besteht nach wie vor im Bereich der Verkehrsinfrastruktur, deren Ausbau viele Jahre zu Lasten unserer Stadt vernachlässigt wurde. Ein weiterer Verkehrskreisel auf der Niederurseler Allee befindet sich daher bereits in Planung und soll im nächsten Jahr realisiert werden. Die beiden Bahnhöfe müssen dringend saniert werden: Die Gespräche mit der zuständigen Deutschen Bahn AG werden dahingehend fortgeführt. Als Gesellschafter der Regionaltangente West (RTW) wollen wir unseren Beitrag leisten, damit diese so schnell wie möglich in Betrieb genommen wird. Auch werbe ich dafür, die Süd-Ost-Verbindung zur Entlastung des innerstädtischen Durchfahrtsverkehrs zu realisieren. Zur Förderung des Radverkehrs sollen u.a. attraktive Radschnellwege und weitere innerörtliche Verbindungen geschaffen werden.

Ferner soll die Bürgerbeteiligung in den nächsten Jahren noch besser strukturiert und ausgebaut werden, so dass Projekte noch stärker im Sinne der Bürgerinnen und Bürger verwirklicht werden.

Im Interesse unserer Stadt müssen zudem alle erdenklichen Mittel in die Waagschale geworfen werden, um die Entstehung der monströsen Frankfurter Josefstadt westlich der A5, unmittelbar an der Gemarkungsgrenze zu Eschborn, zu verhindern. Ein solches Baugebiet droht ein sozialer Brennpunkt zu werden und hätte gravierende Folgen für den Verkehr in Eschborner Gemarkung.

In der Zukunft gibt es also viele weitere Herausforderungen zu meistern. Ich habe mein Amt wie versprochen bürgernah und überparteilich geführt und so möchte ich auch die verbleibenden Vorhaben im Sinne der Bürgerinnen und Bürger – ohne Abhängigkeiten von parteipolitischen Interessen – weiter vorantreiben und erfolgreich abschließen.

Entgegen den Gepflogenheiten in der Vergangenheit, wollen wir weiterhin mit Vernunft und Augenmaß, mit Realismus und mit Bodenständigkeit agieren.

Überdimensionierte Planungen, Ankündigungspolitik und Augenwischerei sowie parteipolitisch motivierte Blockaden wie bei der Alte Mühle sollen endlich der Vergangenheit angehören. Unsere Stadt benötigt in dieser Hinsicht Stabilität und Kontinuität.

Den erfolgreichen Weg der vergangenen Jahre möchte ich deshalb gemeinsam mit Ihnen weitergehen.


 

 

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